Liebe Besucherin, lieber Besucher,
ein herzliches Willkommen auf den Internetseiten der SPD in der Stadt Starnberg! Informieren Sie sich über die Aktivitäten des Ortsvereins und der Stadtratsfraktion. Unsere Demokratie lebt vom Austausch von Meinungen, daher freuen wir uns ganz besonders über Ihre Diskussionsbeiträge und Kommentare.
Ihre Starnberger SPD
Aktuell
Zur Aufstellungsversammlung der SPD-Starnberg für die am 19. April angesetzte Neuwahl des Stadtrates lädt der Vorstand für Donnerstag, 12. Februar, um 19.30 Uhr in die Sissi Stub`n in den Hotel Bayerischen Hof, Bahnhofplatz 12, ein. Neben der Listenaufstellung stehen auch die Diskussion und Verabschiedung des Wahlprogramms sowie die Vorstellung der Werbelinie auf dem Programm. SPD-Mitglieder und Interessierte sind herzlich willkommen!
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Ungewöhnliche Post hat Tim Weidner an diesem Wochenende aus Amberg erhalten. Dort hat Johann Ott „beim Sortieren“ das alte SPD-Mitgliedsbuch seines Taufpaten Karl Stangl gefunden. Das Besondere daran ist, dass Stangl im November 1945 – relativ kurz nach dem Zusammenbruch der NS-Diktatur – in Starnberg eines der ersten Neumitglieder nach der Wiedergründung des SPD-Ortsvereins geworden ist. Die Sozialdemokraten schlossen sich in der Kreisstadt erstmals im Jahr 1892 zu einem Ortsverband zusammen. Dieser war von 1933 bis 1945 durch die Hitler-Diktatur verboten und wurde nach dem Ende des 2. Weltkriegs am 23. September 1945 – nach Genehmigung durch die amerikanische Militärregierung – im Gasthaus „Zur Sonne“ erneut aus der Taufe gehoben. Damals musste der Vorstand des Ortsvereins der Aufnahme eines Neumitglieds noch ausdrücklich zustimmen. Die Starnberger Genossen gehen daher davon aus, daß Stangl politisch unbelastet war und gemeinsam mit den Mitgliedern des sogenannten „provisorischen Stadtrats“, der vom Mai 1945 bis Januar 1946 amtierde, als „Mann der ersten Stunde“ am demokratischen Wiederaufbau in Starnberg mitgewirkt hat. Denn als seine Berufsbezeichnung ist auf der Mitgliedskarte „Polizist“ eingetragen. Er lebte in der Schießstättenstraße.
Unsere herzliche Bitte an alle, die weitere Informationen und Dokumente aus dieser Zeit haben: Senden sie diese an den SPD-Ortsverein! Wir wollen gerne alle historischen Zeugnisse über die Wiedergründung der Sozialdemokratie in Starnberg sammeln, damit aus dieser Zeit nichts verloren geht. Natürlich werden wir diese besonderen Dokumente in Ehren halten. Nach Sichtung übergeben wir sie – wie in der Vergangenheit auch – an des städtische Archiv. Vielleicht läßt sich heuer auch eine kleine Ausstellung über die Zeit nach dem Zusammenbruch der Nazi-Diktatur und die ersten demokratischen Schritte in Starnberg vor 70 Jahren gestalten.
Für die am 19. April 2015 stattfindende Neuwahl des Stadtrats wird die Starnberger SPD am 12. Februar im „Bayerischen Hof“ ihre Stadtratsliste aufstellen. Wenn die Aufstellungsversammlung dem Vorschlag des SPD-Vorstands folgt, wird die Liste von drei erfahrenen Kommunalpolitikern angeführt. Spitzenkandidat wird demnach Tim Weidner, Stellvertretender Landrat und Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. Ihm folgt Christiane Falk, die sich im Stadtrat vor allem als Expertin für Soziales und den ÖPNV einen Namen gemacht hat. Für Listenplatz drei wird Dr. Frank Hauser vorgeschlagen, der eine Reihe von Jahren dem Kreistag angehörte. Danach ist Natascha Niederleitner, Stellvertretende Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt und Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Kreistags, platziert. Ihr folgen Franz Schwarz, Vorstandsmitglied beim SV Söcking sowie Susanne Röthig, langjähriges Vorstandsmitglied beim Bund Naturschutz.
„Für mich steht die SPD für eine soziale, solidarische und generationengerechte Politik in Starnberg und deswegen bin ich sehr gerne bereit, die Aufgabe des Spitzenkandidaten zu übernehmen“, so Tim Weidner. „Wir werden uns für eine gute und sachliche Zusammenarbeit im Stadtrat einsetzen. Die großen Herausforderungen der kommenden Jahre erfordern ein hohes Maß an Professionalität. Ich freue mich, dass wir mit einem starken Team in den Wahlkampf und – so mein Wunsch – nach dem 19. April in den Stadtrat ziehen werden“.
Neben der Stadtratsliste wollen die Sozialdemokraten auch über ihr erneuertes Wahlprogramm entscheiden, das bereits als Entwurf hier, auf der Internetseite des Ortsverbands, eingestellt und zur Diskussion gestellt ist.
Die Stadt Starnberg ist bei der Energiewende eines der Schlusslichter im Landkreis Starnberg. Grund genug, die Anstrengungen zu verstärken. Seitens des Bundes bietet sich nun eine weitere Möglichkeit an, denn für kleine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) gelten ab dem 1. Januar 2015 bessere Förderkonditionen. Vor allem im kleinen Leistungsbereich wurden die Zuschüsse durch des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen (Bafa) deutlich angehoben. KWK-Anlagen erzeugen gleichzeitig Wärme und Strom. Somit kann der eingesetzte Brennstoff wesentlich effizienter genutzt werden. Es fallen weniger klimaschädliche Emmissionen an und bei der Eigennutzung des Stroms wird zudem das Stromnetz entlastet. In Starnberg könnten Mini-KWK-Anlagen in Wohn- und Firmengebäuden gut genutzt werden, da dort sowohl Strom und Wärme gebraucht wird. „Mehr KWK-Anlagen wären ein wichtiger Schritt für die vom Stadtrat beschlossene Energiewende und den Klimaschutz“, so der Stellvertretende Landrat Tim Weidner. Nähere Informationen gibt es auf der Webseite des Bafa.
Starnberg ist ein Ort in attraktiver Lage und mit vielen guten und stabilen Arbeitsverhältnissen. Aber ist Starnberg auch eine familienfreundliche Kommune? In jüngster Zeit wendeten sich eine Reihe von Bürgerinnen und Bürgern mit Fragen und Anregungen an die bisherige SPD-Stadtratsfraktion. Es zeigt sich: den Bürgerinnen und Bürgern ist es ein großes Anliegen, dass Starnberg eine familienfreundlichere Kommune wird und dass bestehende Schwachpunkte behoben werden. Wie groß sind die Defizite beispielsweise in den Bereichen bezahlbares Wohnen und soziale Infrastruktur?
Aus Sicht der SPD lohnt es sich, eine repräsentative Befragung auszuschreiben und auf diesem Weg eine valide Bestandsaufnahme der Situation der Familien in Starnberg zu bekommen, auf deren Basis zukünftige Maßnahmen beschlossen werden können. Insbesondere geht es uns um folgende Inhalte:
• Bestandsaufnahme über die Lage der Familien in Starnberg in den verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern.
• Antworten auf die Frage, welche Maßnahmen und Hilfen bei den Familien eigentlich ankommen und welche gebraucht werden.
• Welche Maßnahmen sind notwendig, damit sich künftig mehr junge Familien in Starnberg eine Existenz aufbauen können?
• Welche Maßnahmen sind notwendig, damit – mit Blick auf die veränderten Arbeitszeit- und Beschäftigungsmodelle – die Anforderungen von Beruf und Familie besser vereinbart werden können?
• Beschlussempfehlungen für den neuen Stadtrat.
Die Sozialdemokraten sind davon überzeugt, dass mit einem Audit „Familienfreundliche Kommune“, wie es beispielsweise die Bertelsmann-Stiftung anbietet, neue Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für die Stadtverwaltung und den künftigen Stadtrat gewonnen werden können. Auf diesem Weg kann die kommunale Infrastruktur optimal ausgerichtet werden. Da der Stadtrat nicht mehr im Amt ist, bittet die SPD daher die Bürgermeisterin, für den Haushalt 2015 einen entsprechenden Betrag vorzusehen, damit eine repräsentative Befragung beauftragt werden kann.









