In Reaktion auf die ständigen Angriffe von WPS-Stadtratskandidaten gegen die SPD habe ich nachfolgenden Leserbrief an den Starnberger Merkur gesendet:
„In Wahlkämpfen stirbt leider häufig als erstes die Wahrheit und der Anstand. Wie zum Beweis konnte man in den vergangenen Wochen eine Reihe von Leserbriefen von Stadtratskandidaten der WPS lesen, die in erster Linie gegen die SPD und ihre Kandidaten gerichtet waren. Wesentliches Merkmal ist dabei stets eine Mischung aus Halbwahrheiten, Verdrehungen und bösartigen Unterstellungen. Wir Sozialdemokraten haben uns bisher nicht dazu geäußert, weil wir so einen „Wahlkampf“ ablehnen und weil wir sicher sind, dass es ein großer Teil der Starberger Bevölkerung ebenso sieht. So werden wir auch nicht auf den Leserbrief einer WPS-Kandidatin mit Zitaten aus vertraulichen Unterlagen der Stadt antworten, der unseren Bürgermeisterkandidaten Dr. Frank Hauser angreift. Denn wir müssten dann ebenso diese vertraulichen Dokumente zitieren. Zudem widerlegen Rechtsauskünfte des juristischen Beistands der Stadt Starnberg die WPS-Aussagen klar. Uns ist Transparenz sehr wichtig, aber wir können diese Vertraulichkeit von Dokumenten der Stadt nicht aufheben und nach unserer Überzeugung müssen die Interessen der Stadt immer über den Interessen einer Partei oder Wählergruppe stehen. Wir Sozialdemokraten verhalten uns anständig und korrekt. Das unterscheidet uns von Vertretern der WPS. An deren Versuchen, die Stadt weiter zu spalten, werden wir uns nicht beteiligen, sondern nur an der Sache orientiert arbeiten. Dabei sind wir gern zu Kompromissen bereit. Wir hoffen, dass Starnberg nach dieser Kommunalwahl endlich wieder zu einem fairen Miteinander findet. Tim Weidner, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion“

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