Seit dem Jahr 2002 beschäftigt den Starnberger Stadtrat immer wieder die Erweiterung des bestehenden Gewerbegebiets jenseits der Garmischer Autobahn in Schorn. Die SPD war immer bereit, eine maßvolle Weiterentwicklung mitzutragen – insbesondere sollte dort, aus Sicht der Sozialdemokraten, ein Handwerkerhof und eine Erweiterung für das heimische Gewerbe erfolgen. Wäre der Stadtrat dem sozialdemokratischen Weg gefolgt, wären wahrscheinlich keine Betriebe – mangels Erweiterungsmöglichkeit – aus dem Stadtgebiet abgewandert und es würde seit Jahren mehr Gewerbesteuer fließen.

Doch eine große Mehrheit im Stadtrat verfolgt ein anderes Ziel: In Schorn soll ein Großgewerbegebiet entstehen. Daher wird ein Herausnahmeverfahren aus dem bestehenden Landschaftsschutzgebiet „Starnberger See-Ost“ betrieben, damit im Anschluss ein Teil einer 47 Hektar großen Fläche mit bis zu 25 Metern hohen Gewerbegebäuden bebaut werden kann. Der Kreistag muss – auf Antrag der Stadt Starnberg – über die Herausnahme aus dem Landschaftsgebiet entscheiden und das wird seitens der SPD-Kreistagsfraktion auf Grund der gewaltigen Dimensionen abgelehnt. Die SPD will kein Großgewerbegebiet in Schorn und verlangt mehr Augenmaß bei der Ausweitung von neuen Gewerbeflächen im Landkreis. Ein entsprechender Antrag der SPD-Kreistagsfraktion wurde hierzu im Frühjahr 2019 im Kreistag gestellt und in den Grundzügen auch angenommen: www.spd-kreis-starnberg.de/gewerbeflaechen-entwickeln-lebensqualitaet-bewahren-landschaft-schuetzen-und-infrastruktur-optimieren/.

Folgende Gründe sprechen, nach Meinung der Sozialdemokratie, zusätzlich gegen das Großgewerbegebiet: Es sollen im Endausbau 3500 bis 4000 neue Arbeitsplätze entstehen. Doch im Landkreis herrscht Vollbeschäftigung, offene Stellen sowie Ausbildungsplätze können nicht besetzt werden, der Fachkräftemangel wird durch ein Großgewerbegebiet weiter verschärft und gefährdet bestehenden Betriebe.

Die soziale Infrastruktur ist in Gefahr, weil schon jetzt bezahlbare Wohnungen fehlen. Seit Jahren besteht im Landkreis Starnberg ein extremes Missverhältnis zwischen der Ausweisung neuer Gewerbeflächen und dem Bau neuer Wohnungen. Nach Auffassung der SPD kann es nicht die Aufgabe der Kreispolitik sein, die Wohnungnot durch ein Großgewerbegebiet noch größer zu machen, als sie ohnehin schon ist. Vize-Landrat Tim Weidner fand im Stadtrat und Kreistag deswegen deutliche Worte: „Noch ist Zeit, diesen Irrweg zu verlassen!“

Durch ein Großgewerbegebiet wird noch mehr Verkehr in den Landkreis gezogen, obwohl die Verkehrsinfrastruktur jetzt schon überfordert ist. Die täglichen Lieferverkehre werden von der Stadtratsmehrheit außer Acht gelassen. Bei der Lage von Schorn und den heute üblichen modernen Arbeitszeitmodellen ist eine vernüftige Anbindung für die Mitarbeiter – aber auch für die Kunden – durch den ÖPNV nicht vorstellbar. „Das ist in Zeiten des Klimaschutzes und der Energiewende der falsche Weg“, so Weidner. Sein Fazit: „Die SPD ist die Stimme der Vernunft, denn sie sorgt für die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Landkreises. Ein kategorisches Nein, wie von den Grünen, halten wir für falsch, denn Schorn ist ein bereits bestehendes Gewerbegebiet an einem Autobahndreieck. Aber einer völlig überdimensionierten Planung stellen wir uns entgegen.“

Die Stadt Starnberg hat sich durch Beschlüsse des Stadtrates zu den Klimaschutzzielen und zur Energiewende, und somit zur vollständigen Versorgung mit erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2035, verpflichtet. Damit es nicht bei Lippenbekenntnissen bleibt, wurde erstmals für den städtischen Haushalt des Jahres 2010 der Entwurf eines kommunalen Förderprogramms zur Unterstützung der Energiewende und des Klimaschutzes vorgelegt und die entsprechenden Haushaltsmittel beantragt. Nachdem dieser Antrag 2010 noch an einer Mehrheit im Stadtrat scheiterte, hatte der gleichlautenden Antrag der SPD-Stadtratsfraktion für das Jahr 2011 dann Erfolg. Seitdem wird das Förderprogramm durch den Agenda-Arbeitskreis Energie und die Stadtverwaltung weiterentwickelt und kontinuierlich verbessert.

Jährlich stellt die Stadt seitdem 100 000,- Euro bereit. Im vergangenen Jahr konnten 11 Anträge bewilligt und dafür Mittel in Höhe von 84 000,- Euro zugesagt werden. Die nicht abgerufenen Mittel werden stets auf das Folgejahr übertragen. Einstimmig hat nun der Stadtratsausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität beschlossen, dass das Programm auch im Jahr 2020 fortgesetzt wird. Mit dem Förderprogramm wird ein Anreiz gesetzt, damit im privaten Gebäudebestand mehr energetisch saniert wird. Gefördert werden bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und Maßnahmen zur Heizungsmoderniesierung. Informationen, Ansprechpartner sowie die Richtlienien und das Antragsformular finden Sie hier: www.starnberg.de/wirtschaft-planen-bauen/energie-und-umwelt/foerderprogramm/

„Eine energetische Gebäudesanierung ist eine sinnvolle Zukunftsinvestition, weil sie Jahr für Jahr zu Einsparungen führt. Leider ist beim privaten Gebäudebestand im Landkreis Starnberg die jährliche Sanierungsquote noch zu gering. Daher bitte ich die Hausbesitzer: Werden Sie dort, wo es Ihnen möglich ist, für den Klimaschutz aktiv und nutzen Sie die Fördermöglichkeiten“, so der Stellvertretende Landrat Tim Weidner in der Ausschuss-Sitzung. Lesen Sie hierzu bitte auch: www.spd-kreis-starnberg.de/klimaschaedlich-jede-zweite-heizung-im-landkreis-arbeitet-ineffizient/

Es ist eine der entscheidenden Fragen für die Stadt Starnberg: Wie geht es nach dem Scheitern des Mediationsverfahrens weiter mit dem Jahrhundertprojekt „Seeanbindung“? Nach Ansicht der Stadtverwaltung kann frühestens im Jahr 2030 mit der Neugestaltung des Areals rund um den Bahnhof See begonnen werden(!) – sofern man sich doch noch gütlich mit der Bahn irgendwie einigt. Bis dahin soll dort der desolate Zustand so bleiben, wie er jetzt ist. Aus Sicht der SPD ist das „ein Alptraum“, so Stadtrat Tim Weidner in der Sitzung des Stadtrats am 18. Juli 2018: „Die Stadt dreht sich jahrelang im Kreis und es kommt dabei nichts sinnvolles heraus. So kann es nicht weiter gehen! Wir brauchen mehr Mut und mehr Ehrgeiz!

Nach dem Scheitern des Mediationsverfahrens mit der Bahn, droht diese nun mit einem Gerichtsverfahren gegen die Stadt Starnberg. „Auf ein Gerichtsurteil zu warten, ist weder für die Stadt Starnberg noch für die Bahn eine vernünftige Option, denn vor Gericht mahlen die Mühlen langsam. Wir wollen voran kommen und keine weitere jahrelange Blockade,“ so Weidner. „Die gewaltigen zusätzlichen Prozess-und Gutachterkosten sind besser in eine schöne Seeanbindung investiert“.

Daher hat die SPD-Stadtratsfraktion beantragt, dass sich die Stadt Starnberg für die Ausrichtung einer Landesgartenschau nach dem Jahr 2026 bewerben soll. Ziel ist ein die Stadt einendes Projekt, hinter das sich viele Bürgerinnen und Bürger vereinen können. Ein erster Antrag der SPD ist vor Jahren in den Schubladen des Rathauses gewandert und nicht mehr weiter verfolgt worden. Doch dieses Mal konnte sich der Stadtrat zumindest darauf einigen, dass ein Vertreter der Geschäftsführung der Landesgartenschau GmbH nach Starnberg eingeladen wird, um die Chancen auf eine Realisierung zu besprechen.

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Nach dem Erfolg des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ wird derzeit im Bayerischen Landtag das Gesetzespaket zum Natur- und Artenschutz beraten. Alle sind aufgerufen auch vor Ort mehr für den Artenschutz zu tun – nicht nur die Landwirte, sondern auch die Kommunen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern. Nötig sind konkrete Regelungen – Appelle reichen nicht mehr aus. Daher hat die SPD-Stadtratsfraktion ein 7-Punkte-Programm für den Artenschutz erarbeitet. Dieses Programm wird den Gremien des Stadtrates und dem Lenkungskreis der lokalen Agenda 21 zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Nach Ansicht des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Tim Weidner soll die Stadt Starnberg „hier vorbildlich vorangehen“. Das sind die Forderungen:

Mehr Streuobstwiesen

Leider ist auch im Landkreis Starnberg ein erheblicher Artenschwund zu verzeichnen. Insbesondere Insekten sind gefährdet, weil sie keinen ausreichenden natürlichen Lebensraum mehr zur Verfügung haben. Daher sollen städtische Grundstücke, die dafür geeignet sind, in Blühobstwiesen umgewandelt werden. Die Stadtverwaltung soll beauftragt werden, dem Stadtrat einen entsprechenden Plan vorzulegen. Dieser Plan ist mit den Akteuren vor Ort, wie Bund Naturschutz und den Gartenbauvereinen, abzustimmen.

Mehr Blühwiesen und Blühstreifen

Zudem wird die Verwaltung beauftragt, dem Stadtrat einen Plan vorzulegen, welche Grundstücke (über die bereits bestehenden Flächen hinaus) in Blühwiesen und Blühstreifen umgewandelt werden können. Denn auch die Kommunen sind in der Pflicht, die Anstrengungen für den Artenschutz zu verstärken.

Mehr Trockenmauern – mehr Totholzhaufen – mehr Insektenhotels 

Die Verwaltung wird beauftragt, den zuständigen Gremien des Stadtrates vorzustellen, wo auf dafür geeigneten städtischen Grundstücken neue Trockenmauern sowie Totholzhaufen errichtet und Insektenhotels aufgestellt werden können. Denn sie bieten gefährdeten Pflanzen- und Tierarten einen neuen Lebensraum.

Biotope besser vernetzen

Die Verwaltung wird beauftragt, dem Stadtrat einen Plan vorzulegen, wo und mit welchen Maßnahmen die Biotope auf dem Gebiet der Stadt Starnberg besser vernetzt werden können. In seinem beeindruckenden Buch „Die Starnberger Biotope“ zeigt Hans-Jochen Iwan auf, wieviele herausragende Biotope sich auf dem Gebiet der Stadt Starnberg befinden. Es kommt aktuell darauf an, diese Biotope nicht nur zu schützen, sondern – im Sinne des Artenschutzes – besser zu vernetzen.

Gewässerstreifen verbreitern und Bäche freilegen

Die Verwaltung wird beauftragt, dem Stadtrat einen Plan vorzulegen, wo Gewässerstreifen, die sich im Eigentum der Stadt befinden, über die Vorgaben des Gesetzes hinaus verbreitert werden können und wo Bäche freigelegt werden können, die derzeit noch kanalisiert sind, da beide Maßnahmen wichtige ökologische Verbesserungen sind. Sie dienen dem Schutzgut Wasser und dem Artenschutz.

Kommunales Programm zur Begrünung von Dach-, Fassaden- und Entsiegelungsflächen  

Die Verwaltung wird beauftragt, dem Stadtrat einen Plan vorzulegen, bei welchen städtischen Liegenschaften Dächer, Fassaden und Entsiegelungsflächen begrünt werden können. Da die Begrünung von Dächern und Fassaden den Schallschutz, die Wärmedämmung und die Hitzeabschirmung von Gebäuden verbessert. Zudem werden durch die Begrünung die Umwelt- und Klimaeinflüsse abgemildert. Die Begrünung führt zu einer besseren Luftqualität und zu einem besseren Mikroklima in der Stadt. Darüber hinaus bietet die Begrünung einen Lebensraum für Tiere und entspricht damit dem Ziel, das Artensterben einzudämmen.

Eindämmung von Steingärten

Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob in neuen Bebauungsplänen eine Pflicht zur Begrünung von Vorgärten und das Verbot einer Versiegelung der Fläche aufgenommen werden kann. Schließlich wird durch reine Steingärten den Insekten der natürliche Lebensraum entzogen. Die Stadt Starnberg sollte daher darauf hinwirken, dass dieser Lebensraum erhalten bleibt.

In Deutschland fallen pro Jahr mehr als fünf Millionen Tonnen Plastikmüll an. Aus Sicht der SPD müssen sich daher alle politischen Ebenen intensiv mit der Vermeidung von Plastikmüll befassen. Aus diesem Grund hat die Stadtratsfraktion den Antrag gestellt, dass Starnberg möglichst plastiktütenfrei werden soll. Dieser Antrag ist in der kommenden Stadtratssitzung am 3. Juni 2019 auf dem öffentlichen Teil der Tagesordung. Die Sitzung beginnt um 17.00 Uhr mit einem nichtöffentlichen Teil, so dass es leider nicht vorhersagbar ist, wann der öffentliche Teil tatsächlich beginnen wird.

In Starnberg werden pro Jahr rund 1,6 Millionen Plastiktüten verbraucht

In der Europäischen Union landen jährlich rund acht Milliarden Plastikbeutel in der Landschaft, in den Gewässern und im Meer. Plastiktüten sind ein großes und sehr langanhaltendes Umweltproblem. Bis zur vollständigen Zersetzung vergehen je nach Kunststoff 100 bis 500 Jahre. Nach Angaben von Umweltverbänden nutzt jeder Deutsche pro Jahr rund 70 Plastiktüten, demnach würden in der Stadt Starnberg jährlich ca. 1 600 000 Plastiktüten verbraucht. Sie verursachen ein erhebliches Müllproblem. In den Mägen vieler Tiere werden Plastikrückstände gefunden. Kleinste Plastikpartikel gelangen in unseren Nahrungskreislauf. Für die Kunststoffproduktion wird Rohöl benötigt und es fällt CO² an.

In Zusammenarbeit mit dem Starnberger Einzelhandel soll daher das Ziel erreicht werden, den Plastiktütenverbrauch – so weit als möglich – durch einen freiwilligen Verzicht auf Plastiktüten und Verpackungen zu stoppen. So könnten beispielsweise in den Geschäften die Plastiktüten nicht mehr automatisch, sondern nur noch auf direkte Aufforderung und gegen Erhebung einer Gebühr herausgegeben sowie auf Papiertüten umgestellt werden. Nach Auffassung der SPD-Fraktion kann die Stadtverwaltung beim Handel und den Verbrauchern ansetzen und in Zusammenarbeit mit dem Einzelhandels- und dem Abfallwirtschaftsverband des Landkreises (AWISTA) die Vermarktung der ökologischen Aktion „Plastiktütenfreies Starnberg“ durch Werbemaßnahmen wie Banner, Plakate und beim städtischen Internetauftritt unterstützen. Wir Sozialdemokraten setzen auch auf eine freiwillige Selbstregulierung des Einzelhandels in unserer Stadt und hoffen außerdem, dass möglichst viele Plastiktütennutzer umdenken und Gewohnheiten ablegen.

Und aus Sicht von Stadtrat Tim Weidner gibt es einen weiteren positiven Effekt: „Vermeiden wir Müll, wird unsere Stadt sauberer.

Die Mitgliederversammlung der SPD in Starnberg hat Ende Januar den Vorstand beauftragt, innerhalb der SPD aber auch mit anderen Gruppierungen ergebnisoffen Gespräche hinsichtlich der Bürgermeisterkandidatur bei den Kommunalwahlen nächstes Jahr zu führen.
Das ist geschehen.

Ziel für die Sozialdemokraten in Starnberg ist es, zu einem Wechsel in der Stadtspitze zu kommen. Wir wollen erreichen, dass Starnberg mit Integrität und Sachverstand geführt wird.
Wir haben Ende Januar den Gedanken getragen, ob wir einen Kandidaten oder Kandidatin für das Bürgermeisteramt aufstellen oder jemanden anderen unterstützen möchten.

Wir haben uns dazu entschieden, einen Kandidaten aufzustellen. Der Vorstand der Starnberger SPD wird seinen Mitgliedern vorschlagen, PATRICK JANIK als Kandidat für das Bürgermeisteramt aufzustellen.

In unseren Gesprächen mit ihm haben wir uns davon überzeugen können, dass er

• die Kompetenz und die Erfahrung für dieses Amt mit bringt.
• die notwendige Integrität besitzt, über Parteigrenzen und Lager hinweg Brücken zu bauen.
• in für uns wichtigen Themenbereichen wie Wohnen und Verkehr mit uns die richtigen Antworten teilt.

Patrick Janik ist in Starnberg verwurzelt. Er ist in Starnberg geboren und aufgewachsen, als Jurist bringt er das nötige Rüstzeug für das Amt mit. Er ist seit 2015 für die UWG im Stadtrat und hat sich durch eine sehr sachbezogene Arbeit im Rat ausgezeichnet.

Patrick Janik hat bewiesen, dass er es sehr ernst damit meint, ein Bürgermeister für alle Starnberger zu sein. Das wird dadurch deutlich, dass es für ihn völlig unproblematisch ist, von mehreren Parteien und Gruppierungen aufgestellt zu werden und konsequenterweise auch nicht auf einer Liste für den Rat zu kandidieren. Das zeugt auch von Mut, Geradlinigkeit und Glaubwürdigkeit. Das alles brauchen wir in dem Amt.

Inhaltlich sind wir bei unseren Zielen wie bezahlbarem Wohnraum und sinnvolle Verkehrslösungen sehr nah beieinander. Wir müssen alle zusammen in beiden Bereichen endlich das angehen, was planungsrechtlich möglich ist. So werden wir wirklich viel erreichen und kommen endlich weiter.

Wir freuen uns darauf, Patrick Janik unserer Mitgliederversammlung vorzustellen und mit ihm in der Rathausspitze Kompetenz, Integrität und Glaubwürdigkeit einziehen zu lassen.

Es sollte selbstverständlich sein, dass Frauen  beruflich in Unternehmen die gleichen Chancen haben wie Männer. Gleiche Bezahlung für gleiche Tätigkeiten und gleiche Aufstiegschancen.  Ziel der SPD ist  die Wahrung der Frauenrechte und die Beseitigung der strukturellen Diskriminierung. Gleichstellung von Frauen und Männen will die SPD nicht nur in Unternehmen in der EU durchsetzen, sondern auch in der gesundheitlichen Vorsorge und in der zeitgemäßen Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt.

In Deutschland sind wir schon auf dem richtigen Kurs. Jedoch will die SPD dies auch in ganz Europa.

Desweiteren will die SPD durchsetzen,  die Gleichstellung und Rechte von Lesben, Schwulen, Transsexuellen, Bisexuellen, Intersexuellen und queeren Personen voranzutreiben. Denn für die SPD ist die Freiheit der sexuellen Orientierung, die sexuelle Selbstbestimmung und der Schutz vor Diskriminierung universeller Menschenrechte ,sehr wichtig. Dies soll  überall in der EU gewahrt werden. Das wichtigste ist, dass niemanden vorgeschrieben werden kann, wie ein Mensch aussieht, wen er liebt und mit wem er zusammen sein will.

Unterstützt die Gleichstellung in der EU und geht wählen am 26.5.2019

#EuropaistdieAntwort

Der Countdown startet. In 10 Wochen findet die Europawahl statt. Diese ist sehr bedeutend für die Zukunft der EU. Darum ist es auch so wichtig, wählen zu gehen. Um die Entscheidung, am 26. Mai ins Wahlbüro zu gehen, etwas leichter zu machen, folgen 10 Gründe für die EU und für den Gang zur Urne.

  1. Das Reisen. Heutzutage ist es für jeden selbstverständlich, dass man beispielsweise problemlos in München in den Flieger steigen und nach Barcelona fliegen kann, ohne ein Visum ausfüllen zu müssen. Dass dies auch weiterhin ohne Probleme möglich ist, ist es von Bedeutung, die EU zu unterstützen und wählen zu gehen.
  2. Das Telefonieren. Seit ein paar Jahren ist es möglich, in der gesamten EU preiswert zu telefonieren und sein Datenvolumen ohne zusätzliche Kosten zu verwenden. Dies haben wir der EU und deren Verhandlungen zu verdanken.
  3. Das Trinkwasser. Bei uns in Deutschland gibt es überhaupt keine Bedenken, ein Glas Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken. In den restlichen Ländern war das früher nicht möglich, ohne Angst zu haben, dass das Wasser verschmutzt ist. Dank EU-Standards kann man jetzt in der ganzen EU problemlos aus dem Wasserhahn trinken.
  4. Der Arbeitsplatz. Viele Deutsche arbeiten im EU-Ausland. Dabei vergessen sie, dass dies eigentlich nicht selbstverständlich ist. Dank der EU kann man problemlos ohne Arbeitsgenehmigung innerhalb der EU überall arbeiten.
  5. Krank im Ausland. Millionen Deutsche machen jährlich Urlaub im EU-Ausland. Was macht man, wenn man plötzlich ärztliche Hilfe benötigt? Dank der EU besitzt jeder EU-Bürger, vorausgesetzt er besitzt eine Krankenversicherung in seinem Heimatland, eine EU-Versicherungskarte. Dies bedeutet, dass man bei einem ärztlichen Notfall einfach die EU-Versicherungskarte vorzeigt und sich so sämtliche Bürokratie oder Vorauszahlungen spart.
  6. Frieden. Die meisten Deutschen, die nicht vor, während oder unmittelbar nach dem Krieg geboren sind, kennen es nicht anders. Sie kennen nur den Frieden. Dies hat auch unteranderem die EU geschafft, dass schon über so einen langen Zeitraum Frieden herrscht.
  7. Garantien. Die meisten von uns haben schon Produkte bei einer größeren Kette im EU-Ausland gekauft. Dann wird Zuhause jedoch festgestellt, dass man diesen Artikel gerne umtauschen möchte. Dank der EU kann man den Artikel bei jeder Filiale in der ganzen EU umtauschen.
  8. Mindeststandards bei Lebensmitteln. Wer mag es nicht, die vielfältige und qualitativ hochwertige Lebensmittelauswahl im Supermarkt? Dank der EU-Standards müsse alle Lebensmittel eine gewisse Norm entsprechen und sind diese durch problemlose Importe/Exporte so vielfältig verfügbar.
  9. Sozialer Schutz trotz Arbeiten im Ausland. Was macht man, wenn man jahrelang im Ausland gearbeitet hat, dann in Rente geht und zurück nach Deutschland kommt? Durch die EU bekommt man trotzdem Rentenleistungen in Deutschland, solange man innerhalb der EU in eine ähnliche Rentenkasse eingezahlt hat.
  10. Studium/Erasmus. Durch die EU ist es für Studenten möglich, problemlos in der EU überall zu studieren ohne hohe Kosten und ohne Semester zu verlieren.

Dies waren nur 10 Gründe, wieso die EU für jeden eine Bereicherung ist und dass es sinnvoll ist, zur Wahl zu gehen, um diese Privilegien, die man als EU-Bürger heutzutage hat, aufrecht zu halten.

Möchtest du etwas für die Zukunft Europas tun? Dann geh wählen am 26.05.2019.

Mit links ging es für Christiane Kern am Mittwoch bergauf, als sich die Landtagskandidatin der SPD in Starnberg über das Bauprojekt „Am Wiesengrund“ informierte. Die Fraktionsvorsitzende Christiane Falk berichtete ihr und Bezirkstagskandidatin Sissi Fuchsenberger über die Entwicklung des Einheimischenmodells.

SPD fordert auch bezahlbaren Mietwohnungsbau am Wiesengrund und erinnert an ihre Anträge

Geplant sind bekanntlich rund 120 Wohneinheiten, darunter Reihenhäuser und Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Nach Willen der SPD soll dort auch bezahlbarer Mietwohnungsbau realisiert werden. Sie hat bereits vor über eineinhalb Jahren einen Antrag zum sogenannten konzeptionellen Wohnungsbau eingebracht, der auf breite Zustimmung stieß und an die Stadtverwaltung verwiesen wurde. Ziel des bereits in vielen Kommunen bewährten Modells ist es, die Grundstücke günstig anzubieten, allerdings nur unter der Voraussetzung   langfristiger Mietbindung und Begrenzung. Das Modell ist somit offen für alle – private, gemeinnützige und öffentliche Bauträger. Die SPD hat damit geliefert und eine Maßnahme ihres kommunalpolitischen Programms auf den Weg gebracht. Nur die Stadt ist nach eineinhalb Jahren noch immer nicht tätig geworden.

Die Sozialdemokraten fordern die Bürgermeisterin in ihrem jüngsten Antrag auf, endlich den Antrag zur Sozialen Bodennutzung (SoBoN) von Anfang 2016 zu behandeln. Auch er ist mit breiter Zustimmung an die Verwaltung verwiesen, aber nicht mehr bearbeitet worden.

Alle Kräfte mobilisieren

Die SPD möchte zudem alle Akteure im Wohnungsbau mobilisieren und greift daher auf einen weiteren Punkt ihres kommunalpolitischen Programms auf: Neben Privatwirtschaft, Genossenschaften, Kirchen usw. soll auch die öffentliche Hand bezahlbaren Wohnraum schaffen. Konkret kündigt sie an, auch in Starnberg eine städtische Wohnungsgesellschaft zu beantragen, welche die bereits bestehenden städtischen Wohneinheiten professionell verwaltet und zusätzliche Wohnungen schafft.