Bereits im Jahr 2013 hat die SPD-Stadtratsfraktion den Antrag gestellt, die öffentlichen Sitzungen des Stadtrats live im Internet zu übertragen. Bei der Bürgerversammlung im November 2017 wurde ein entsprechender Antrag für den Live-Stream mehrheitlich angenommen und vom Stadtrat im Januar 2018 mit folgendem Text mehrheitlich bestätigt: „Öffentliche Sitzungen bzw. öffentliche Sitzungsteile von Sitzungen des Stadtrates sollen zukünftig via Live-Stream direkt aus dem Sitzungssaal, parallel auf der Website der Stadt Starnberg online übertragen werden. Es soll im Anschluss daran dem Bürger möglich sein, eine Aufzeichnung eines solchen Live-Stream mindestens eine Woche nach der Sitzung auf der Website der Stadt Starnberg anzusehen. Wenn möglich, sollten diese Aufzeichnungen dem Interessierten auch für einen längeren Zeitraum zu Verfügung stehen.“ Leider sind diese Beschlüsse bis heute nicht vollzogen. Man ist in Starnberg noch keinen Schritt weiter. Die Fraktion der SPD in Starnberg beantragt: Die Umsetzung des o.g. Beschlusses muss schnellstmöglich erfolgen. Begründung: In Zeiten von Corona und im Zeitalter von Internet und sozialen Medien sind wir Politiker aufgefordert, mit der Zeit zu gehen und die Chancen, die sich dadurch ergeben, auch zu nutzen. Bürgernähe und Transparenz solle man nicht nur vor Wahlen versprechen, sondern dieses Versprechen danach auch einhalten. Der Schutz der Gesundheit von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch der Stadträtinnen und Stadträte und der Verwaltung verpflichtet. Bereits seit Jahren ist ein Live-Stream in Pfaffenhofen an der Ilm, ca. 23.000 Einwohner, eingerichtet. Gerne stellt die SPD Fraktion den Kontakt zu Bürgermeister Thomas Herker (SPD) her, um die Erfahrungen der Pfaffenhofener Verwaltung bei der Umsetzung in Starnberg zu nutzen. Wir bitten, diesen Antrag noch auf die Mai-Tagesordnung des Stadtrates aufzunehmen.

1 Kommentar
  1. Beckmann
    Beckmann sagte:

    Hallo,

    TL;dr
    Kurzversion:
    Gute Idee. Die Zeit wäre aus technischer Sicht gekommen im Sinn von billiger wird das nicht mehr.

    Langversion:

    also an technischen Möglichkeiten wäre ja alles bereits geboten.

    Das wäre trotzdem sehr innovativ.

    Ich kenne das sonst nur vom Bundestag, übertragen auf Phoenix TV. Lampenfieber erfordert dann möglicherweise eine Schwitz- Zulage.

    Nena sagte mal, das Lampenfieber verschwindet nicht mit den Jahren als Künstlerin auf Bühnen.

    Ich wäre grundsätzlich für mehr Offenheit betreffend über Einen gespeicherte Daten, auch weil das hoffentlich sowieso kommt und das ja ein Lernprozess wäre.

    Eine Videoübertragung einer Stadtratssitzung wäre auch etwas, was man gerne klein anfangen wollen würde. Keine Ahnung, wie man das machen soll.

    Das Ergebnis wäre innovativ und man wäre mit (?) bei den Ersten, die das tun. Vielleicht kann man das zuhause mit einer Videokamera ueben, oder einer Digitalfotokamera, die hat eine viel bessere Optik als eine Smartphone- oder Computer- Monitor- Webcam.

    Danke für die Überzeugungsarbeit! Als Alternative für YouTube bietet sich vimeo.com an, falls der Film auch später, in demand, abgerufen werden soll. Der Konkurrent ist aus New York.

    Das Vorhaben wäre ganz schön innovativ, aber wofür haben wir denn die ganze schöne Technik sonst gemacht?

    Kommt man aus der „Nummer“ auch wieder heraus? Wenn ja, dann spräche meines Erachtens nur das Lampenfieber dagegen.

    Man sieht ja, dass die Nutzung von ausländischen Betriebssystemen unabdingbar ist. Aber Videos kann man bestimmt auch über rein deutsche Server lenken. Dann wäre auch der Datenschutz gesichert- falls man doch einmal ein neues Leben in Übersee beginnen möchte und einen neuen Namen annehmen möchte (ich halte das für ein angemessenes Risiko, dass man im Internet zu sehen ist- im Ausland kann man auch nicht alle Videos von deutschen Städtetagungen aufzeichnen und zweckentfremden).

    Mit freundlichen Gruessen
    Beckmann
    MSc. Uni in MUC

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